Der Unterschied zwischen Kauf und Abbruch.
Ein Geldscheinleser zieht den Schein ein, prüft ihn auf Echtheit und verbucht den Betrag als Guthaben. Damit endet die Grenze, die ein reiner Münzautomat jedem Verkauf setzt.
Warum das über den Umsatz entscheidet
Bei einem Snack oder einem Getränk zahlt der Kunde mit dem, was er in der Tasche hat. Bei einem Warenkorb von 15, 20 oder 30 € funktioniert das nicht mehr. Wer ein höherpreisiges Produkt anbietet, kann nicht erwarten, dass der Kunde den Betrag in Münzen dabeihat — er steht vor dem Automaten, findet nicht genug Kleingeld und geht wieder. Der Kauf ist nicht verschoben, er ist verloren.
Der Geldscheinleser ergänzt deshalb den Münzwechsler (das Bauteil, das Münzen annimmt, sortiert und Wechselgeld auszahlt): Der Münzwechsler deckt die kleinen Beträge und das Rückgeld ab, der Scheinleser die großen. Erst zusammen decken sie den kompletten Preisbereich Ihres Sortiments ab.
Wann Sie ihn ehrlich gesagt nicht brauchen
Verkaufen Sie einzelne Snacks, Getränke oder Süßwaren im typischen Preisbereich, ist ein Scheinleser meist überflüssig. Ihre Kunden zahlen dort mit Münzen oder kontaktlos (Karte oder Handy einfach auflegen) — die Scheinannahme bringt kaum zusätzliche Verkäufe, erhöht aber das Bargeld im Gerät und den Wechselgeldbedarf.
Wir sagen Ihnen das vorher. Ein Bauteil, das Ihnen nichts bringt, verkaufen wir Ihnen nicht — dafür ist die Beratung da.